"Das putzt ganz ungemein."

Buch-Verlosung für neue Mitglieder

Mitglied werden und ein Buch gewinnen: Wer während der Lübecker Thomas-Tage 2022 und in den Wochen danach der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft beitritt, nimmt an der Verlosung von zehn Büchern teil.

Wir verlosen je fünf Exemplare von:
Heinrich Mann - Thomas Mann. Briefwechsel, herausgegeben von Katrin Bedenig und Hans Wißkirchen, Frankfurt: S. Fischer 2021
Dieter Borchmeyer: Thomas Mann. Werk und Zeit, Berlin: Insel 2022

Um an der Verlosung teilzunehmen, melden Sie sich bis 6. Oktober 2022 über das Online-Formular oder mit der Beitrittserklärung als PDF an.

Zu den Büchern:
Heinrich Mann - Thomas Mann. Briefwechsel, herausgegeben von Katrin Bedenig und Hans Wißkirchen, Frankfurt: S. Fischer 2021
Die Brüder Thomas und Heinrich Mann verbindet eine lange und wechselhafte Geschichte. Nach der vertrauten Nähe während ihrer Anfänge als Schriftsteller distanzierten sie sich nach und nach voneinander: unterschiedliche literarische und politische Auffassungen waren ausschlaggebend für einen Disput, der sich immer mehr zuspitzte und zum Beginn des Ersten Weltkriegs in offene Feindschaft umschlug. Erst durch den Tod der Mutter 1923 fanden die Brüder wieder zusammen, sie versöhnten sich und trafen sich wieder im französischen und amerikanischen Exil.
1968 erschien die erste Edition des Briefwechsels zwischen Heinrich und Thomas Mann. Die Neuausgabe von Katrin Bedenig und Hans Wißkirchen wird ergänzt durch neu gefundene Dokumente, darunter über 80 Postkarten Thomas Manns an seinen Bruder, und einem ausführlichen Vorwort, das den aktuellen Forschungsstand berücksichtigt.
 


Dieter Borchmeyer: Thomas Mann. Werk und Zeit
Berlin: Insel 2022, Erscheinungstermin: 12.12.2022
Mit dieser einzigartigen Monographie legt Dieter Borchmeyer hier eine umfassende Darstellung des dichterischen und essayistischen Werks Thomas Manns vor. Borchmeyer schildert nicht nur die Lebensstationen Manns von Lübeck über München und Pacific Palisades bis nach Zürich, sondern beschreibt das Werk in seiner Totalität, setzt es in Beziehung zu seiner sozialgeschichtlichen, ästhetischen und weltliterarischen Tradition, und erläutert seine Verortung in der geistigen Situation der Zeit.
So spielen die politischen Wandlungen Thomas Manns im Spiegel seiner Erzählungen und Essays vom Kaiserreich über Weimarer Republik und Drittes Reich bis zur Kriegs- und Nachkriegszeit in Europa und Amerika in diesem Buch eine bedeutende Rolle, ja Thomas Mann zeigt sich als politischer Autor par excellence, auch schon zu der Zeit, als er selbst noch wähnte, ein „Unpolitischer“ zu sein. Der Autor des „Zauberberg“, der „Joseph“-Tetralogie und des „Doktor Faustus“ offenbart sich hier überraschend als Zeitgenosse.



 

 

 

 

 

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