Thomas Mann

"Das putzt ganz ungemein."

Digitale Sonderausstellung zu Erika Mann

Die vom Deutschen Exilarchiv in Frankfurt koordinierte Online-Ausstellung "Künste im Exil" bietet die digitale Sonderausstellung "Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – politische Rednerin" an. Sie basiert auf einer analogen Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus, die auch in Frankfurt zu sehen war und stellt Erika Manns konsequentes Eintreten für Freiheit und Demokratie in den Mittelpunkt.

„Künste im Exil“ ist ein Netzwerkprojekt: In die virtuelle Ausstellung fließen Inhalte und Exponate von inzwischen über 30 Forschungseinrichtungen, Archiven, Ausstellungshäusern und Initiativen im In- und Ausland ein.
Das digitale Projekt zeigt: So vielfältig die Gründe sind, die Künstlerinnen und Künstler dazu bewegen, ihr Land zu verlassen, so vielfältig sind auch die Auswirkungen der Exilerfahrungen auf ihre Werke.
Die virtuelle Ausstellung „Künste im Exil“ zeigt Ihnen das Exil von Künstlerinnen und Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit und leistet so einen Beitrag zur gegenwärtigen Erinnerungskultur.
Dabei steht in Deutschland das Thema Exil unter besonderen Vorzeichen: Waren in der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 tausende von Künstlerinnen und Künstlern gezwungen, sich ins Exil zu flüchten, so wurden die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik nach 1945 zu Ländern, in denen verfolgte Menschen Zuflucht suchten – bis heute ist Deutschland ein Zufluchtsort.

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