Thomas Mann

"Das putzt ganz ungemein."

Ausstellung zu Hermann Hesse und Thomas Mann in Calw

Mit einem Vortrag von Prof. Hans Wißkirchen, Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, wurde am 28. April die Ausstellung "Hermann Hesse und Thomas Mann: Wortkünstler-Weltbürger-Weggenossen" im Hermann Hesse-Museum Calw eröffnet. Ausgehend von den unterschiedlichen Prägungen und Persönlichkeiten der beiden Literaten widmet sich die Ausstellung deren Leben und Wirken sowie der über Jahrzehnte hinweg andauernden Verbindung miteinander. Sie ist bis Sonntag, 3. November 2019 zu sehen.

Im Ankündigungstext  des Hermann Hesse-Museums Calw heißt es:
„Hermann Hesse oder Thomas Mann?“ – so lautet eine bis heute vielfach von Literaturkritikern und Lesern diskutierte Frage. Doch die beiden Schriftsteller selbst missbilligten es zeitlebens, gegeneinander ausgespielt zu werden. Vielmehr pflegten beiden einen langjährigen, freundschaftlichen Austausch.

Doch was verband den aus einer wohlhabenden Lübecker Familie stammenden Mann und den Schwäbischen Missionarssohn Hesse? Ausgehend von den unterschiedlichen Prägungen und Persönlichkeiten der beiden Literaturnobelpreisträger beleuchtet die Ausstellung deren Leben und Wirken sowie die über Jahrzehnte hinweg andauernde Männerfreundschaft.

Dabei nehmen das literarische Schaffen und die vielfältigen Bezüge darin eine zentrale Rolle ein. Insbesondere Manns „Doktor Faustus“ und Hesses „Glasperlenspiel“ kommt dabei eine herausgehobene Bedeutung zu. Aber auch Aspekte wie etwa die persönliche Haltung in einer Zeit tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Umbrüche werden in der Ausstellung betrachtet.

Die Ausstellung präsentiert zahlreiche Fotos, Dokumente und Lebensobjekte aus dem Thomas-Mann-Archiv Zürich, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Schweizerischen Literaturarchiv Bern sowie von privaten Leihgebern und weiteren Institutionen. Bewegte Bilder und künstlerische Darstellungen laden die Besucherinnen und Besucher darüber hinaus zum Entdecken ein.

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