Thomas Mann

"Das putzt ganz ungemein."

Colm Tóibín: Lesereise "Der Zauberer"

In seinem neuen Roman “Der Zauberer” erzählt der preisgekrönte irische Autor Colm Tóibín das Leben von Thomas Mann als Roman. Von der Kindheit in Lübeck bis zur Heirat in München, von der Gegnerschaft gegen die Nazis bis zum amerikanischen Exil.
So wie Tóibín in “Porträt des Meisters in mittleren Jahren” das Leben von Henry James beschrieben hat, so berichtet sein neues Buch von dem Leben des Nobelpreisträgers, des brillanten, vielschichtigen Künstlers, dessen Leben sich in einer Zeit entfaltet, in der Wandel und Krieg Europa erschüttern. Der Roman enthält faszinierende Abschnitte über das Deutschland der Zwischenkriegszeit: die Inflation, die wachsende Unzufriedenheit, das Chaos, aber auch die künstlerische und sexuelle Freiheit, die Manns Kinder Erika und Klaus erlebten und auslebten. Wir sehen Thomas und Katia Mann, wie sie sich in einer neuen und fremden Heimat zurechtfinden müssen, zunächst in Princeton und später in Los Angeles.
Der Roman erscheint in deutscher Übersetzung am 27. September 2021 beim Hanser Verlag.

Ein Gespräch (in Englisch) von Prof. Dr. Friedhelm Marx, Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, mit Colm Tóibín, aufgezeichnet im September 2021 im Thomas Mann House in Los Angeles, ist jetzt auf Youtube abrufbar.

Im Oktober 2021 ist Colm Tóibín auf Lesereise in Deutschland, u.a.
am Colm Tóibín, 1955 in Enniscorthy geboren, ist einer der wichtigsten irischen Autoren der Gegenwart. Bereits sein erster Roman Der Süden (1994) wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Bei Hanser erschienen zuletzt Nora Webster (Roman, 2016) und Haus der Namen (Roman, 2020). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem IMPAC-Preis.

Seitenanfang