Thomas Mann

"Das putzt ganz ungemein."

Nachlese zur "Mario und der Zauberer"-Online-Diskussion

Fünf Tage online lesen und diskutieren über Thomas Manns Novelle: Das Thomas Mann House in Los Angeles hat viele Beiträge dauerhaft im Blog zum Nachhören und Nachlesen zusammengestellt.

Darunter: Hans Wißkirchen, Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, verweist in seinem Blog-Beitrag (hier die deutsche Fassung) auf Manns "ästhetisch grundierte Faschismuskritik" und die Verbindung mit dem Essay "Bruder Hitler" von 1938.
Der Beitrag von Friedhelm Marx, Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft und Fellow des Thomas Mann House, betrachtet das Unheimliche in der Novelle und seine politische Bedeutung. Wann sind Menschen bereit, demokratische Freiheiten, den eigenen Willen in Gegenwart von politischen Zauberern aufzugeben?
Auf die wenig bekannte Ballett-Inszenierung "Mario e il mago" von Luchino Visconti aus dem Jahr 1956 in der Mailänder Scala weist Elisabeth Galvan, Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, in ihrem Blog-Beitrag hin.
Außerdem: Beiträge aus dem Buddenbrookhaus.

Zur Aktion:
Das Thomas Mann House in Pacific Palisades, USA, und der S. Fischer Verlag hatten von Montag, 27. April, bis Freitag, 1. Mai 2020 zu einem virtuellen gemeinsamen Lesen von "Mario und der Zauberer" eingeladen. Unter #MutallyMan konnten Nutzerinnen und Nutzer auf Twitter, Instagram oder Facebook Zitate, Kommentare, Unterstreichungen oder historische Bilder zur Novelle posten.

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