Thomas Mann

"Das putzt ganz ungemein."

Wertvoller Ankauf für das Buddenbrookhaus

Das Buddenbrookhaus konnte seine Sammlung erweitern: Neu im Bestand ist ein Brief von Thomas Mann an Elisabeth Zimmer aus dem Jahre 1915, in dem er sich zur Entstehung seiner Novelle „Tod in Venedig“ äußert und sie als „eine Geschichte von der Wollust des Untergangs“ beschreibt, sowie ein Konvolut an Widmungsexemplaren von 40 Büchern. Diese sind zum großen Teil Erstausgaben von Werken Thomas Manns, wovon 35 mit Widmungen des Autors versehen sind. Diese sind unter anderem an Lübecker Bekannte Thomas Manns gerichtet wie etwa an seinen Jugendfreund Ludwig Ewers oder an die Autorin Ida Boy-Ed, eine frühe Förderin Manns. Die Exemplare konnten vom Sammler Achim Hall erworben werden, dessen Vater aus Lübeck stammt. Zum Konvolut gehören außerdem zwei Exemplare der Erzählung „Die vertauschten Köpfe“, in die Thomas Mann eigenhändig Korrekturen eingetragen hat.

Der Ankauf im Wert von 70.000 Euro wurde dank der großzügigen finanziellen Unterstützung aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters MdB möglich, die ebenfalls Ankäufe für das Günter Grass-Haus mit ermöglichte. Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau freut sich über diese Zuwendung: „Dadurch wird deutlich, welchen Stellenwert Lübecks Literaturmuseen als Ort des Sammelns und der Wissenschaft bundesweit haben.“ 

Die Neuerwerbung des Buddenbrookhauses wird in die neue Dauerausstellung integriert werden.
Weitere Informationen zum NEUEN Buddenbrookhaus.

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